Geschichte
Das Orchestre Symphonique en Vogue (OSV) wurde 2019 auf Initiative unserer Flötistin Jessica Walgenwitz als Orchester für ein einziges Projekt ins Leben gerufen. Durch seinen ersten Vorstand und seinen Musikdirektor Gabriel Pernet gefestigt, hat sich das Orchester zum Ziel gesetzt, in der Musikszene der Westschweiz ein Ensemble aus jungen Amateuren und angehenden Profis zu präsentieren. Jede Aufgabe, von der musikalischen Leitung bis zum Grafikdesign, wird nach Möglichkeit einer Person zwischen 15 und 25 Jahren anvertraut. Das OSV fördert so die klassische Musik bei jungen Menschen, versteht sich als Ausbildungsorchester für alle Beteiligten und hofft, dynamische und moderne Auftritte zu bieten.
In den vergangenen 4 Jahren hat das Orchester während der Covid-19-Pandemie ein Kammermusikprogramm angeboten und anschliessend eine Vielzahl ikonischer Werke des Orchesterrepertoires aufgeführt, darunter Beethovens 5. Symphonie, Dvoraks 9. Symphonie oder Sibelius' 2. Symphonie. Es bietet auch jungen Solisten die Möglichkeit, sich mit der Interpretation des grossen Repertoires mit Orchester vertraut zu machen. So wurden unter anderem Schostakowitschs 1. Cellokonzert mit Camille Thévoz, ein Satz aus Mozarts Flöten- und Harfenkonzert mit Jessica Walgenwitz oder Hummels Oboenvariationen mit Ulysse Othenin Girard aufgeführt.
Um seine Mission fortzusetzen, seinen Musikern neues Repertoire zu erschliessen, widmete sich das Orchester im Oktober 2023 Schostakowitschs 5. Symphonie und führte sein erstes Bühnenwerk auf, Der Schauspieldirektor von Mozart, inszeniert von seinem Produktionsleiter Gaétan Herold.
Im Jahr 2024 widmete sich das Orchester bei zwei vielbeachteten Symphoniekonzerten Mahlers 1. Symphonie. Getreu seinem Ziel, vielversprechende Künstler aus der Region zu fördern, ermöglichte das Orchester Pierre-Alexandre Marchand die Aufführung von Hummels Trompetenkonzert.
